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1958 als Rheinisches Freilichtmuseum gegründet, ist Kommern mit 100 ha Gelände und 75 originalen Gebäuden das zweitälteste regionale Freilichtmuseum Deutschlands und eines der größten in Europa. Im Mittelpunkt steht der Alltag der Menschen im Rheinland, das Bauen, Wohnen und Arbeiten im ländlichen Raum vom 16. Jahrhundert bis in die jüngste Verangenheit.

Inzwischen sind es schon mehrere Generationen, die das Museum besucht haben, so dass Großeltern ihren Enkeln zeigen können, wo sie schon als Kind mit der Schule hingefahren sind.

Die Ausstellung führt durch die 60 Jahre Museumsgeschichte.

Denn seit seinen Anfängen ist das Museum nicht nur in der Fläche gewachsen, sondern hat nach und nach immer mehr historische Gebäude errichten können.

Neben Wohnhäusern, Stallungen und Scheunen sollten von Beginn an auch Siedlungsstrukturen und kulturlandschaftliche Besonderheiten mit einbezogen werden. Äcker, Gärten, Wiesen und Felder sowie historische Nutztierrassen veranschaulichen das Leben, Arbeiten und Wirtschaften.

Seit Generationen faszinieren darüber hinaus die Ausstellungen:

Von Beginn an sollte Kommern auch „Sammelstätte des kulturellen Erbes des Rheinlandes“ werden. So wurde 1969 neben dem Freilichtbereich als zweites Standbein das „Landesmuseum für Volkskunde“ gegründet. Über 80 Ausstellungen vermittelten seither Schätze dieser außergewöhnlichen Sammlung. Besucher erinnern sich noch heute gerne an die Puppenstuben-Ausstellung in den 1970er Jahren, an ihren Besuch in der historischen Schule oder das Brotbacken im alten Steinbackofen.

Seit 2010 präsentiert der „Marktplatz Rheinland“ die jüngere Vergangenheit nach 1945. Mehr und mehr stehen nun die Menschen, die das Bauen, Wohnen und Arbeiten im Rheinland geprägt haben, als Zeitzeugen im Mittelpunkt.Kinder können an verschiednenen Mitmachstationen aktiv werden, selbst einmal ein Objekt inventarisieren oder die Kuriositäten, die in der gesamten Ausstellung zu finden sind, bestaunen.